{"id":3467,"date":"2021-09-02T12:20:40","date_gmt":"2021-09-02T10:20:40","guid":{"rendered":"https:\/\/justice-initiative.eu\/abuse-in-switzerland\/"},"modified":"2022-09-26T09:21:19","modified_gmt":"2022-09-26T07:21:19","slug":"abuse-in-switzerland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/justice-initiative.eu\/it\/abuse-in-switzerland\/","title":{"rendered":"Abuse in Switzerland"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1289.6px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two\"><h2 class=\"fusion-title-heading title-heading-left\" style=\"margin:0;\">Nach 35 Jahren wurde das Leid begraben<\/h2><\/div><div class=\"fusion-separator\" style=\"align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-top:0px;margin-bottom:40px;width:100%;max-width:200px;\"><div class=\"fusion-separator-border sep-single sep-solid\" style=\"--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:#fec96b;border-color:#fec96b;border-top-width:3px;\"><\/div><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p>Als ich vor einigen Jahren mit einem SVP-Politiker \u00fcber die Wiedergutmachungs-Frage gesprochen habe, sagte dieser: \u201cWissen Sie, ich war immer dagegen. Ich fand, man solle die Vergangenheit ruhen lassen. Doch als Guido Fluri auf mich zugekommen ist, habe ich meine Meinung ge\u00e4ndert. Er hat mich \u00fcberzeugt.\u201d Fluri, ein Selfmade-Unternehmer aus dem Kanton Zug, dessen erstes Taschengeld der Grundstein f\u00fcr ein Immobilienimperium bildete, wurde zu einer der einflussreichsten Personen in der schweizerischen Politik. Ohne ihn w\u00e4ren die vielen Opfer f\u00fcrsorgerischer Zwangsmassnahmen nicht geh\u00f6rt worden, h\u00e4tten keine Hilfe bekommen, niemand h\u00e4tte sich bei ihnen entschuldigt.<\/p>\n<p>Bis zu Beginn der Achtzigerjahre kam es in Tausenden von F\u00e4llen vor, dass die Beh\u00f6rden ledigen M\u00fcttern die Kinder wegnahmen, dass Kinder ins Heim, als billige Arbeitskraft zu einer Familie oder auf Bauernh\u00f6fe kamen, dass Arbeitslose und Suchtkranke in Anstalten versorgt, zur Arbeit gezwungen und misshandelt wurden. Dass Personen, von denen die Beh\u00f6rden fanden, dass sie sich nicht fortpflanzen sollten, zwangssterilisiert wurden. Und so weiter. Das Gesetz rechtfertigte fast alles unter dem Titel \u201cf\u00fcrsorgerische Zwangsmassnahmen\u201d. Rechtsmittel hatten die Betroffenen nicht.<\/p>\n<p>1999, knapp 20 Jahre nach Aufhebung der Gesetze, welche diese Zwangsmassnahmen gerechtfertigt hatten, findet sich in der Parlamentsdatenbank erstmals die Forderung nach Aufarbeitung. Sie versandete, wie viele weitere Vorst\u00f6sse, die in den kommenden Jahren zu dem Thema eingereicht wurden. Meistens von SP- oder Gr\u00fcne-Vertreterinnen und -vertretern. Die gr\u00f6ssere b\u00fcrgerliche Ratsh\u00e4lfte aus SVP, FDP und einem Teil der CVP war stets dagegen. Der Bundesrat reagierte z\u00f6gerlich, ermunterte die Geschichtsforscher, sich des Themas anzunehmen. Doch ein Anerkennen von Schuld, eine vom Bund initiierte und finanzierte historische Aufarbeitung sowie finanzielle Hilfe f\u00fcr Betroffene, die im Alter oft unter psychischen Problemen, Armut und Vereinsamung litten &#8211; dazu konnte sich die Politik nicht durchringen.<\/p>\n<p>Doch irgendwann kehrte der Wind. Ab 2010 erh\u00f6hte sich der politische Druck, Guido Fluri begann sich politisch zu engagieren. Und als Bundesr\u00e4tin Simonetta Sommaruga sich 2013 im Namen des Gesamtbundesrats bei den Opfern entschuldigte, war das ein Meilenstein. \u201cIch bitte Sie von ganzem Herzen um Entschuldigung\u201d, sagte die damalige Justizministerin an einem Gedenkanlass in Bern. Es f\u00fchlte sich an wie ein Durchbruch.<\/p>\n<p>Doch den Betroffenen, die mit Guido Fluri jetzt in Bern eine Stimme hatten, gen\u00fcgte das nicht. Es waren nur Worte, es waren keine Taten. Und der Schmerz sass tief. Wer in jungen Jahren misshandelt worden war, f\u00fchlte sich Jahrzehnte sp\u00e4ter noch immer entehrt, beschmutzt, zum B\u00fcrger zweiter Klasse gestempelt. \u201cWenn jemand so behandelt wird, dann wird das wohl einen Grund haben\u201d &#8211; so das Denken der vergangenen Jahrzehnte, das noch immer nachzuwirken schien, bis ins neue Jahrtausend hinein.<\/p>\n<p>2013 lancierten Fluri und sein Team die Wiedergutmachungs-Initiative. Sie forderte wissenschaftliche Aufarbeitung und einen Fonds \u00fcber 500 Millionen Franken f\u00fcr Wiedergutmachung an die Opfer. Die Unterschriften waren in wenigen Monaten beisammen, Medien berichteten erstmals anhaltend und ausf\u00fchrlich \u00fcber die Folgen der damaligen Beh\u00f6rdenfreiheit. Historikerinnen und Zeitzeugen kamen zu Wort, Medien portr\u00e4tierten Menschen, die als Kinder und Jugendliche Unglaubliches erlitten hatten. Nicht selten meldeten sich daraufhin zahlreiche weitere Personen, manche weinten am Telefon. Eine betagte Frau, die sich beim \u201cTages-Anzeiger\u201d meldete und die als misshandeltes und missbrauchtes Verdingkind eine qualvolle Zeit durchgemacht hatte, sagte, sie habe zeitlebens nie mit jemandem \u00fcber ihre Erlebnisse sprechen k\u00f6nnen. Nicht einmal ihrem Mann hatte sie sich offenbart.<\/p>\n<p>Jetzt getrauten sie sich zu reden, und im Bundeshaus besannen sich manche um. Auch der eingangs erw\u00e4hnte SVP-Politiker. Nach drei Jahren Debatte und Lobbyarbeit im Bundeshaus wurden Geduld und Hartn\u00e4ckigkeit belohnt. Es war 2016, drei Jahre nach der Lancierung der Volksinitiative, als National- und St\u00e4nderat mit grossen Mehrheiten einem direkten Gegenvorschlag zustimmten. Dieser war der Volksinitiative sehr \u00e4hnlich: Aufarbeitung und finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Opfer, bis zu 25 000 Franken pro Person. Der Gegenvorschlag beinhaltete aber keinen Staatsfonds. Das \u201cBundesgesetz \u00fcber die Aufarbeitung der f\u00fcrsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981\u201d hatte gegen\u00fcber der Initiative den Vorteil, dass es unb\u00fcrokratischer und schneller umgesetzt werden konnte, was den betagten Opfern entgegenkam. Im April sagte der Nationalrat Ja, im September der St\u00e4nderat &#8211; mit dem sensationellen Resultat von nur einer Gegenstimme.<\/p>\n<p>Im Vorzimmer des St\u00e4nderats flossen Tr\u00e4nen. Betroffene und ihre Mitk\u00e4mpfer fielen sich in die Arme. \u201cJetzt k\u00f6nnen wir das Leid begraben\u201d, sagte ein St\u00e4nderat. Wenige Monate sp\u00e4ter trat das Gesetz in Kraft, bald wurden erste Solidarit\u00e4tsbeitr\u00e4ge wurden ausbezahlt. Gut 10 000 Personen haben sich beim Bund gemeldet. Historikerinnen und Historiker gingen von mehr Opfern aus, die sich melden k\u00f6nnten. Sind es tats\u00e4chlich weniger, leben sie nicht mehr, wollen sie nichts mehr mit Beh\u00f6rden zu tun haben oder wollen sie kein Geld von dem Staat, der ihnen einst b\u00f6se gewollt hat? Manche Dinge lassen sich nicht kl\u00e4ren.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><p>Copyright Claudia Blumer<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 35 Jahren wurde das Leid begraben<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6704,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[163],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Abuse in Switzerland - Justice Initiative<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/justice-initiative.eu\/it\/abuse-in-switzerland\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"it_IT\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Abuse in Switzerland - 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