{"id":3480,"date":"2021-09-02T12:19:45","date_gmt":"2021-09-02T10:19:45","guid":{"rendered":"https:\/\/justice-initiative.eu\/abuse-in-germany\/"},"modified":"2022-09-26T09:21:36","modified_gmt":"2022-09-26T07:21:36","slug":"abuse-in-germany","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/justice-initiative.eu\/fr\/abuse-in-germany\/","title":{"rendered":"Abuse in Germany"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1289.6px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-order-medium:0;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-order-small:0;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-title title fusion-title-1 fusion-sep-none fusion-title-text fusion-title-size-two\"><h2 class=\"fusion-title-heading title-heading-left\" style=\"margin:0;\">Oft braucht es den richtigen Moment, damit eine Sache zum allgemeinen Skandal wird<\/h2><\/div><div class=\"fusion-separator\" style=\"align-self: flex-start;margin-right:auto;margin-top:0px;margin-bottom:40px;width:100%;max-width:200px;\"><div class=\"fusion-separator-border sep-single sep-solid\" style=\"--awb-height:20px;--awb-amount:20px;--awb-sep-color:#fec96b;border-color:#fec96b;border-top-width:3px;\"><\/div><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p>Es war schon vor 2010 bekannt, dass in der katholischen Kirche Geistliche Minderj\u00e4hrigen sexualisierte Gewalt antun. Immer wieder wurden Geschichten \u00f6ffentlich, wer heute sagt, man h\u00e4tte damals nichts ahnen k\u00f6nnen, verdr\u00e4ngt etwas oder l\u00fcgt sich in die Tasche. So, wie der damalige Mainzer Bischof und Bischofskonferenzvorsitzende, der, als 2002 die Enth\u00fcllungen des Boston Globe in den Vereinigten Staaten das Ausma\u00df der Gewalt offenbarten, sagte, den \u201eamerikanischen Schuh\u201c br\u00e4uchte sich die katholische Kirche nicht anziehen. Es brauchte acht Jahre sp\u00e4ter den Mut der ehemaligen Sch\u00fcler des Berliner Canisius-Kollegs und auch den des damaligen Schulleiters Klaus Mertes, um in Deutschland den Schneeball zur Lawine werden zu lassen, die die katholische Kirche bis heute ersch\u00fcttert \u2013 und zum Gl\u00fcck nicht nur sie.<\/p>\n<p>Die Kinder und Jugendlichen von damals gingen an die \u00d6ffentlichkeit \u2013 einstige Internatsz\u00f6glinge aus der Benediktinerabtei Ettal und ehemalige S\u00e4nger der Regensburger Domspatzen, dann aber auch Sch\u00fcler der reformp\u00e4dagogischen Odenwaldschule oder Kinder aus der evangelischen Gemeinde in Ahrensburg. Viele von ihnen hatten \u00fcbe Jahrzehnte hinweg geschwiegen. Jetzt h\u00f6rten sie zum ersten Mal den Satz: Wir glauben ihnen. Sie und die Medien, die \u00fcber ihre Geschichten berichteten, mussten sich immer noch Beschimpfungen und Verd\u00e4chtigungen anh\u00f6ren. Aber der Damm war gebrochen. Das so lange Verdr\u00e4ngte war sagbar und skandalisierbar geworden.<\/p>\n<p>Acht weitere Jahre dauerte es, bis im Herbst 2018 ein Konsortium von Forscherinnen und Forschern aus Mannheim, Heidelberg und Gie\u00dfen ihren Bericht \u00fcber das Ausma\u00df des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche vorlegte: 1670 Kleriker wurden den kirchlichen Personalakten zufolge zwischen 1946 und 2014 des sexuellen Missbrauchs Minderj\u00e4hriger beschuldigt; niemand wei\u00df, wie viele Vorw\u00fcrfe nie aktenkundig wurden, wie viele Akten mit Vorw\u00fcrfen verschwanden. Die sogenannte MHG-Studie identifizierte 3677 mutma\u00dfliche Betroffene \u2013 auch hier bei einer hohen Dunkelziffer. Weithin wurden die Verbrechen vertuscht oder nur milde bestraft, wurden T\u00e4ter einfach in die n\u00e4chste Gemeinde versetzt oder ins Ausland, wo sie dem Zugriff der deutschen Staatsanwaltschaft entzogen waren. Verd\u00e4chtige wurden nicht angezeigt, kirchliche Strafverfahren nicht angezeigt. Dazu trugen, so legten die Forscherinnen du Forscher nahe, auch die Strukturen der katholischen Kirche bei: ihre Heiligung der Institution, deren Reinheit bewahrt werden musste, die z\u00f6libat\u00e4re Lebensweise der Kleriker, ihr Klerikalismus, der die Bundesbr\u00fcder sch\u00fctzte und die Betroffenen der Gewalt ein weites Mal zum Opfer machte.<\/p>\n<p>Es hat sich einiges ge\u00e4ndert, verbessert in diesen mittlerweile elf Jahren, seit der Missbrauch zum \u00f6ffentlichen Skandal wurde. Es sind zun\u00e4chst einmal die Betroffenen selbstbewusst geworden, Frauen wie M\u00e4nner. Sie haben sich vernetzt, zusammengeschlossen, sind handlungsf\u00e4higes Gegen\u00fcber der Kirchenleitungen und des Staates geworden, haben staatlicherseits mit dem unabh\u00e4ngigen Beauftragten f\u00fcr Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) einen Ombudsmann (derzeit), der ihre Anliegen in die Politik hineintr\u00e4gt \u2013 mit wechselndem Erfolg, aber immerhin. Die Betroffenen kostet dieses Engagement viel Kraft und \u00dcberwindung, f\u00fcr manche bedeutet es eine Retraumatisierung. Umso h\u00f6her ist ihr Beitrag f\u00fcr eine menschliche und zivile Gesellschaft zu sch\u00e4tzen, f\u00fcr einen Staat, der die Schwachen sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Es hat sich zudem ein Bewusstsein daf\u00fcr entwickelt, dass sexualisierte Gewalt nicht nur ein Thema der katholischen Kirche ist. Es gibt ihn in der evangelischen Kirche und in reformp\u00e4dagogischen Einrichtungen \u2013 wo oft die totale Enttabuisierung von Sexualit\u00e4t zu Gewalt und ihrer Vertuschung f\u00fchrt. Es gibt ihn im Sport, wo Trainer ihre absolute Gewalt missbrauchen und auf Campingpl\u00e4tzen wie dem im nordrhein-westf\u00e4lische L\u00fcgte, wo angebliche Kinderfreunde \u00fcber Jahre ihr Unwesen treiben und Kinderpornos drehen konnten. In den Familien sowieso, manchmal unter den Augen hilfloser oder unf\u00e4higer Jugend\u00e4mter. Und es hat sich ein Bewusstsein daf\u00fcr entwickelt, dass Missbrauch nicht nur \u00fcber k\u00f6rperlich-sexuelle Gewalt stattfindet, sondern auch, wenn M\u00e4chtige ihre geistige, geistliche Macht ausnutzen, um Menschen von sich abh\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n<p>Es sind in den Institutionen Pr\u00e4vention und Aufkl\u00e4rung besser geworden, es gibt in Schulen und Kirchen Schutzkonzepte, sie k\u00f6nnen die Gewalt gegen Kinder und Jugendliche nicht abschaffen, aber sehr wohl helfen, dass die Verantwortlichen hinsehen und eingreifen, wenn etwas passiert. Es ist den Kirchen klar geworden, dass an Aufkl\u00e4rung und Aufarbeitung kein Weg vorbeif\u00fchrt, der evangelischen nach anf\u00e4nglichem Z\u00f6gern, der katholischen Kirche, die von einer Austrittswelle gebeutelt wird, sehr deutlich. In vielen Bist\u00fcmern untersuchen unabh\u00e4ngige Rechtsanwaltskanzleien oder Kommissionen das Handeln oder Vertuschen der Bistumsleitungen bei Missbrauchsf\u00e4llen, decken die strukturellen Vers\u00e4umnisse auf. Auf einem \u201eSynodalen Weg\u201c diskutieren Bisch\u00f6fe und Vertreterinnen und Vertreter des Kirchenvolkes, welche Konsequenzen der Missbrauchsskandal f\u00fcr die katholische Sexualmoral, die kirchlichen Machtstrukturen, das Weiheverbot f\u00fcr Frauen und die Lebensweise der Priester haben sollte.<\/p>\n<p>Und doch ist vieles unerledigt. Die katholischen Bisch\u00f6fe haben ein Verfahren zur Anerkennung des erlittenen Leides installiert, dass viele Betroffene als ungerecht, undurchsichtig und retraumatisierend erfahren; in der evangelischen Kirche fehlen in diesem Bereich noch immer allgemeinverbindliche Regeln. Die Rolle der Betroffenenbeir\u00e4te bleibt bi beiden Kirchen unklar: Sind die Mitglieder Beraterinnen und Berater, die den Kirchen aus der Patsche helfen sollen, oder Anw\u00e4ltinnen und Anw\u00e4lte der Betroffenen?\u00a0 Und noch immer tun sich die katholische und auch die evangelische Kirche mit dem institutionellen Lernen schwer: Wo m\u00fcssen wir uns grunds\u00e4tzlich \u00e4ndern, damit es aufh\u00f6rt? Im katholischen Erzbistum K\u00f6ln h\u00e4lt der dortige Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, ein Gutachten unter Verschluss, das genau diese Fragen stellt. Ein zweites, alternativ in Auftrag gegebenes Gutachten belastet den Hamburger Erzbischof Stefan He\u00dfe schwer \u2013 doch Papst Franziskus hat entschieden, dass He\u00dfe im Amt bleiben darf. Und auch den Beratungen des Synodalen Weges hat der Papst enge Grenzen gesetzt: Die Delegierten sollen \u00fcbe nichts abstimmen, was aus seiner Sicht nur weltkirchlich entschieden werden kann \u2013 die Frauenweihe, den Z\u00f6libat, die Sexualmoral.<\/p>\n<p>Auch deshalb gewinnt die Forderung an Gewicht dass Aufkl\u00e4rung und Aufarbeitung in die Hand des Staates geh\u00f6ren. Die kirchliche Selbstaufkl\u00e4rung hat offensichtlich ihre Grenzen.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><p>Copyright Matthias Drobinski<u><\/u><u><\/u><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oft braucht es den richtigen Moment, damit eine Sache zum allgemeinen Skandal wird<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6710,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[160],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Abuse in Germany - Justice Initiative<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/justice-initiative.eu\/fr\/abuse-in-germany\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"fr_FR\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Abuse in Germany - 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